Keryhof

Im Zentrum der Geschichte von Karl May in einer Bearbeitung von Johannes Reitmeier steht der Keryhof im bayerisch-böhmischen Grenzgebiet. Der Kerybauer, wegen seiner Spielleidenschaft Opfer einer Erpressung, wird immer missmutiger und grausamer und macht den Menschen am Keryhof das Leben schwer. Sein Erpresser Osec, ein böhmischer Grundbesitzer und sein Geldlieferant, nötigt den Kerybauern dazu, seine Schmugglertransporte über die Grenze zu organisieren. Um den Kerybauern noch enger an sich zu binden, soll dessen Tochter Gisela Osecs Sohn Stefan heiraten. Auf Gisela aber hat der im Hause Kery dienende Knecht Bertold schon lang ein Auge geworfen. Das Paar findet sich im Lauf des Stückes. Beim Kirchweihtanz, als die Vermählung Giselas mit Stefan Osec bekannt gegeben werden soll, kommt es zum Showdown und zur Katastrophe –  aber schließlich auch zu einem glücklichen Ende.