Pressestimmen
„Keryhof“

Schwirza-Drama mit furiosem Finale...was man für solche Geschichten allerdings an Ausstrahlungskraft bei den Schauspielern braucht, haben die Lichtenegger zur Genüge im Talente-Köcher.
Passauer Neue Presse
Packendes Schwirzadrama mit versöhnlichem Ende. Applaus für einen kurzweiligen Theaterabend auf Burg Lichteneck, der eine spannende und mit Humor gespickte Geschichte bot, Applaus für eine packende Inszenierung mit viel Liebe zum Detail und vor allem – wieder einmal – Applaus für eine beeindruckende schauspielerische
Leistung des Rimbacher Laienspielensembles unter Leitung von Regisseur Johannes Reitmeier.
Kötztinger Zeitung
Brachten die Schauspieler auch bei strömenden Regen eine hervorragende Leistung auf die Bühne.
Kötztinger Umschau
„Da Judas vom Woid“

Bestes packendes Volkstheater auf sehr hohem Niveau – auch im dritten Jahr ist der LiBu also ein leuchtender Stern in der ostbayerischen Festspiel- und Theaterlandschaft.
Kötztinger Zeitung
Die LiBu-Compagnie brennt offensichtlich noch immer und jedes Mal aufs Neue lichterloh für ihre Mission. Und zwar alle, vom Autor und Regisseur des Stückes Johannes Reitmeier (im Übrigen der einzige echte Profi) über LiBu-Patron Walter Kolbeck, über die Haupt- und sonstigen Sprechrollen bis hin zur Komparserie, dem Technikstab, den Ausstattern, der Musik. Sogar die Leute abseits der Bühne – Organisation, Logistik, Betreuung – strahlen pure Motivation aus.
Straubinger Tagblatt
Ein Traumabend für Darsteller und Publikum sollte sie werden, die
Premiere der „Bayerischen Passion“ des LiBu im dritten Jahr.
Kötztinger Umschau
Das Ensemble zeigt wiederum eine Geschlossenheit und kollektive Hingabe, wie das oftmals von professionellen Compagnien nicht erreicht wird, der Funke zwischen Bühne und Publikum springt sofort über. Die Schauspieler agieren nicht nur mit ungeheurer Disziplin und Spielfreude, sondern bringen beim "Judas vom Woid" eine bei einer Laiendarstellertruppe im Allgemeinen kaum zu erwartende Präsenz auf die Bühne...
Kötztinger Zeitung
"Da Judas vom Woid" - Ganz großes Theater... Die LiBu-Spieler beeindrucken bei der Umsetzung des Meisterwerkes von Regisseur Johannes Reitmeier.
Kötztinger Umschau
Intensiv, beklemmend und im besten Sinne erschütternd ist "Da Judas vom Woid" ein unter die Haut gehendes Theaterereignis.
Passauer Neue Presse

Johannes Reitmeier orientierte sich bei seiner Inszenierung grob an der Vorlage des Reuther´schen Goggolore, macht Anleihen bei der Commedia dell´arte und bringt märchenhafte Elemente in das dreißig Szenen umfassende Stück hinein. Beim Goggolore erweist er sich als Meister grandioser Tableaus. Die "Rockaroas", bei der sich die Weiber durch den Zauber der Ullerin hoffnungslos in ihre (Ratsch-)Fäden verspinnen, Wirtshausszenen und die Hochzeit sind Bilder von Breughelscher Üppigkeit...
Straubinger Tagblatt
Lichtenegger Bund und Johannes Reitmeier haben sich wieder einmal selbst übertroffen... Turbulent, lustig farbenfroh, zum Ende hin aber nachdenklich ist das neue Stück...
Für ein Raunen im Publikum sorgten gleich in der ersten Szene die ausgefallenen Kostüme. Krachige, knallig-bunte Trachten, orange-rote Lederhosen oder gelb-grüne Dirndl leuchteten da
von der Bühne... Mit der Uraufführung des "Goggolore" hat das Erfolgsduo Johannes Reitmeier /Lichtenegger Theaterbund den Zuschauern wieder einen vergnüglichen Theaterabend beschert...
Kötztinger Zeitung
"da Goggolore": Bunt, bombastisch, einfach wundervoll - Eines muss vorweg gesagt werden: "da Goggolore" ist sicherlich die bunteste Inszenierung, die Reitmeier in seiner an Erfolgen wahrlich nicht armen "Waldlerkarriere" lieferte... Was gibt es noch zu sagen über das neue Stück auf Lichtenegg? - Nun, es ist ein Teil des Erfolgsgeheimnisses von Johannes Reitmeier , dass er nicht ein Stück schreibt und dann die entsprechenden Rollen besetzt, sondern sich die Darsteller aussucht, denen er die Rollen auf den Leib schreibt...Bravo LiBu für eine wunderbare Ensembleleistung, bravo Johannes Reitmeier - es war uns eine Freude!
Kötztinger Umschau
... verstärkt von fünf Musikanten, gelingt es dem Notz’schen Bayerwaldchor unter der Leitung von Markus Hofmann mit bester bayerischer Traditionsmusik, Spieler und Zuschauer zu begeistern. Ob “Da wampert Gust” als Zwiefacher erklingt, ob sich etwas “Hinter mein Vodan sein Stodl” abspielt, oder passend zur nächsten Szene über die “Rockaroas” gesungen wird - Spiel und Liedtexte wirken optimal aufeinander abgestimmt - ein großes Kompliment der “melodiösen Komponente”...
Mittelbayerische Zeitung

Gekonntes Volkstheater zeigen die sage und schreibe 75 Darsteller, die sich gelegentlich bewusst in photogenen Gruppierungen anordnen. Grandios ist die Leistung von Walter Kolbeck, der den rätselhaften, leidenden, entrückten Seher perfekt verkörpert.
Lichtung

Bewunderung verdient, was das Ensemble, die etwa 70 Mitwirkenden, innerhalb kürzester Probenzeit auf die Beine gestellt haben. Jeder einzelne spielt seinen Part bravourös. Walter Kolbeck als Hiasl verausgabt sich, wächst mehr und mehr in die Rolle des Mühlhiasls hinein, fasziniert und erschreckt zugleich durch seine Ausdrucksstärke. Wirkungsvoll und sehr sparsam setzt Reitmeier im Stück die Massenszenen ein, die zu den Highlights der Inszenierung gehören. Der Kostümschneiderin Eva Bablick mit ihren Helferinnen gebührt ein großes Kompliment: Sowohl die Dörfler-Trachten, wie die "Lumpen" der Mühlhiasl-Sippschaft oder die Kutten der Klosterbrüder tragen zum Gesamtbild bühnenwirksam bei. Maske und Technik vervollkommnen das Ganze. Der Mühlhiasl auf Lichtenegg ist ein Volltreffer und verdient großen Applaus.
Kötztinger Umschau
Der Rimbacher Mühlhiasl, Text und Regie Johannes Reitmeier, ließ aufhorchen, die qualitativ hochwertigen und beeindruckenden Aufführungen zogen Hunderte von Zuschauern in ihren Bann. Auch alle zusätzlich angebotenen Vorstellungen füllten die Tribüne...Walter Kolbeck bietet eine Leistung, die - wie viele Bilder dieser Inszenierung - unter die Haut geht.
Der Bayerwald
Walter Kolbeck macht die abrupten Verwandlungen vom sturen Waldler-Dickschädel bis zum visionären Seher und wieder zurück absolut glaubwürdig und gibt der Figur des Müllers von Apoig eine Authentizität, die vergessen macht, dass...das ganze Spiel in erster Linie der Phantasie des Autors und seinem Einfühlungsvermögen zu verdanken ist. Johannes Reitmeier hat die Akteure mit Texten von unerhörter Präzision bedacht, für sie hat er Sprachbilder entworfen, die an den besten Stellen von Orff´scher Dichte (Bernauerin) sind. Ihnen hat auch Regisseur Johannes Reitmeier eine szenische Umsetzung mit bisweilen choreographischer Präzision zuteil werden lassen, die alle Elemente von der fast abstrakt wirkenden Stilisierung bis zum direkten, von prallem Leben erfüllten Zugriff enthält.
Kötztinger Zeitung