reitmeier

Johannes Reitmeier wurde am 5. Oktober 1962 in Bad Kötzting geboren. Nach dem Abitur studierte er Theaterwissenschaft, Kunstgeschichte und Bayerische Literaturgeschichte in München. Nach der Magisterprüfung folgten mehrere Jahre als freiberuflicher Regisseur mit Inszenierungen am Südostbayerischen Städtetheater Landshut Passau Straubing, am Theater Coburg, beim Bayreuther Jugendfestspieltreffen und den Opernfestspielen in Heidenheim und Zwingenberg. Von 1996 bis 2002 leitete Johannes Reitmeier dann das Südostbayerische Städtetheater, seit 2002 ist Reitmeier mit großem Erfolg Intendant am Pfalztheater Kaiserslautern. 2005 hat er auch die Leitung der Feuchtwanger Kreuzgangspiele übernommen und ist Festspielregisseur für die „Landshuter Hochzeit“ und die „Agnes Bernauer“ in Straubing. Für seine künstlerische Arbeit hat er zahlreiche Auszeichnungen erhalten. 1991 wurde Johannes Reitmeier der Kulturpreis Bayerischer Wald, der Kulturförderpreis Ostbayern, der Kulturpreis des Bayerischen Waldvereins sowie 2007 der Waldschmidtpreis verliehen. Für seine Verdienste um die Festspieltradition in Ostbayern und vor allem für seinen „zündenden bayerischen Sprachwitz“ ehrte ihn der Oberpfälzer Kulturbund 2008 mit dem Nordgaupreis des Oberpfälzer Kulturbundes. „Seinen“ beiden Bühnen, dem Lichtenegger Bund in Rimbach und der Festspielgemeinschaft Kötzting, ist der Vielbeschäftigte trotz seines Erfolgs als Autor und Regisseur in all den Jahren treu geblieben. Seit 1986 schreibt und inszeniert Reitmeier für den Lichtenegger Bund, der mit Erfolgsstücken wie beispielsweise dem „Rimbacher Mühlhiasl Spiel“, dem „Rimbacher Räuber Heigl-Spiel“ dem „Goggolore“ und zuletzt mit der Bairischen Passion „Da Judas vom Woid“ überregionale Bedeutung erreichte. Im Sommer 2012 wird Johannes Reitmeier an das Landestheater Tirol nach Innsbruck wechseln. Am 16. Mai 2011 wurde der Bad Kötztinger Theatermann als Nachfolger von Kammersängerin Brigitte Fassbaender an der Hofburg in Innsbruck präsentiert.