Oktober 2011: Kulturpreis für LiBu

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Bezirkstagspräsident Franz Löffler zusammen mit LiBu-Vorsitzendem Walter Kolbeck, Evi Bablick, Bürgermeister Theo Amberger und Kulturreferent Peter Braun (oben).  Johannes Reitmeier mit Walter Kolbeck (i. Mitte). – Die Darsteller zeigten den Gästen (ganz unten) eine Szene aus „Keryhof“ (re. Mitte).



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„Aristoteles hätte seine Freude gehabt“

In Waldsassen erhielt am 25. Oktober der Lichtenegger Bund den Kulturpreis des Bezirks der Oberpfalz. „Die müssen nicht unbedingt Theater spielen, die sind so“, meinte der Kulturreferent des Bezirks, Peter Braun, zu Beginn seiner Laudatio über die Akteure des Lichtenegger Bunde. Die Truppe um Walter Kolbeck und Eva Bablick durfte von Bezirkstagspräsident Franz Löffler die mit 3500 Euro dotierte Auszeichnung in Empfang nehmen - und das in besonderer Umgebung: Die denkmalgeschützte Werkhalle der Glashütte Lamberts in Waldsassen war als Ort für die Feierstunde gewählt worden: Glashütten-Chef Hans Reiner Meindl war denn auch Preisträger in der Kategorie „Denkmalschutz“. „Aristoteles selbst hätte seine wahre Freude am Ensemble des Lichtenegger Bundes gehabt“, sagte Braun über die Rimbacher Theatergruppe. Sie folge der grundlegenden Theorie des griechischen Philosophen und dessen Lehren von der "Kartharsis", der reinigenden Kraft des Theaters, die den Zuschauer durch Mitleiden mit den Personen eines Stücks läutere und zum besserem Lebenswandel führe.
Die mitwirkenden Laiendarsteller böten „beeindruckendes Volkstheater auf höchstem Niveau“, so der Kulturreferent. Die Gruppe auf der Bühne agiere „unglaublich diszipliniert und genau nach Regieanweisung“. Als Glücksfall bezeichnete Braun die Zusammenarbeit mit Johannes Reitmeier. „Er schreibt den Laiendarstellern in seinen neuen Stücken die Rollen teilweise ,maßgeschneidert' zu.“ Das Ensemble des Lichtenegger Bundes habe sich in 26 Jahren den besten Ruf in der Theaterwelt erworben - nicht nur in Ostbayern. Um eine kulturelle Leistung von so hoher Qualität über diesen langen Zeitraum aufrecht erhalten zu können, bedürfe es einer gut organisierten Gemeinschaftsarbeit. „Diese Arbeit wurde von allen Mitgliedern des Theatervereins von Beginn an vorbildlich geleistet“, sagte Braun und nannte dabei namentlich Walter Kolbeck, der seit der Wiedergründung des Vereins im Jahre 1985 Vorsitzender ist. Anschließend gab das Ensemble eine Kostprobe seines Könnens auf der Bühne - eine Szene aus dem aktuellen Stück „Keryhof“, nach einer Vorlage von Karl May in der Bearbeitung von Johannes Reitmeier.

Juli 2011: Keryhof auch 2012

Wegen der großartigen Resonanz des Publikums auf die Inszenierung und die anhaltend große Nachfrage trotz ausverkaufter Vorstellungen, hat sich der Lichtenegger Bund in Absprache mit Regisseur Johannes Reitmeier entschlossen, das Stück auch im kommenden Jahr noch einmal zu zeigen. „Wir freuen uns sehr, dass Keryhof so gut ankommt. Es war ja gewissermaßen ein Experiment, das Stück, das vor 20 Jahren in Kötzting als Gemeinschaftsproduktion dreier Festspielvereine entstanden ist, hier bei uns noch einmal zu spielen“, sagt Walter Kolbeck, der Vorsitzende des Lichtenegger Bundes. Die Theaterbesucher dürfen sich also auch 2012 auf die spannende Geschichte um Liebe, Hass und Schwirz¹n freuen.


Juli 2011: Gefeierte Premiere von Keryhof

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Mit langanhaltendem Applaus belohnten die Zuschauer die Spielertruppe um ihren Regisseur Johannes Reitmeier für die gelungene Premiere von „Keryhof“. Von anhaltenden Regen ließen sich die Spieler nicht im geringsten beeindrucken und zeigten eine Leistung, mit der der LIBU über sich „hinauswuchs“ wie die Kritiker bestätigten. Zum 25-jährigen Bestehen der neuen Festspiele auf Burg Lichtenegg hat der Lichtenegger Bund seinem Publikum und sich selbst das schönste Geschenk bereitet. Mit einer hochmotivierten Leistung bei der Premiere der Neuproduktion „Keryhof“ festigte das Laiensemble außerdem die Freundschaft mit Regisseur Johannes Reitmeier, der dem Lichtenegger Bund wohl auch in seiner künftigen Position als Intendant des Landestheaters Tirol erhalten bleibt. Sparkassenpräsident Theo Zellner, der die Schirmherrschaft übernommen hatte gratulierte ihnen zu ihrer grandiosen Leistung: „Profis hätten schon lange aufgehört, aber bei Euch ist die Spielfreude zur Leidenschaft geworden“, attestierte er. Mehr Bilder...




Mai 2011: Schirmherrenbitten in München
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„Schwirzabande“ in München: Die Abordnung des Lichtenegger Bundes mit Inge und Theo Zellner vor der Zentrale des Sparkassenverbandes.

Theo Zellner hatte Erbarmen mit „Schwirzern“


Der Bayerische Sparkassenpräsident Theo Zellner beschirmt die Jubiläums-Festspiele auf Burg Lichtenegg in diesem Sommer. Am 16. Mai „stürmte“ eine Abordnung des Lichtenegger Bundes, der vor 25 Jahren wieder gegründet wurde, die Zentrale des Sparkassenverbandes am Karolinenplatz in München. Die kostümierte Truppe war als Schwirzabande am Vormittag in Rimbach aufgebrochen, um bei einem der ehemals „Schwirzan“ des Landkreises Cham, für die Übernahme des Schirmherrenamtes für das Stück „Keryhof“ zu bitten, das ab 9. Juli auf der Freilichtbühne auf Burg Lichtenegg gezeigt wird. Eigentlich hatte am Montag auch der Autor und Regisseur des Lichtenegger Bundes seine Truppe begleiten wollen. Aber am Nachmittag wurde Johannes Reitmeier als neuer Intendant des Landestheater Tirol in Innsbruck präsentiert. Als die Truppe darüber informiert wurde, nutzte sie es zu einem spontanen Ständchen für Johannes Reitmeier per Telefon.
Theo Zellner zögerte keine Sekunde, das Ehrenamt ­ nicht zum ersten Mal auf Burg Lichtenegg ­ anzunehmen. „Für mich und meine Frau Inge ist die Übernahme der Schirmherrschaft ein Highlight in diesem Sommer. Ihr seid ein klasse Botschafter für den Landkreis Cham.“