Februar 2012 | LiBu setzt auf bewährte Führungsmannschaft

libu2012
Rückblick auf die vergangenen zwei Vereinsjahre, Ausblick auf bevorstehende Aktivitäten, vor allem aber die Neuwahlen der Vorstandschaft standen auf der Tagesordnung der Jahreshauptversammlung des Lichtenegger Bundes. Die Ehrung mit dem Kulturpreis der Oberpfalz im vergangenen Jahr sei nicht nur Anerkennung für die Leistungen in der Vergangenheit, sondern vielmehr auch Ansporn für die Zukunft, so Walter Kolbeck in seinem Rückblick. Bezeichnend für die professionelle Arbeit war auch der Verlauf der
Neuwahlen, die ohne jegliche Probleme abgewickelt werden konnten und bei denen die Vorstandschaft nur mit wenigen Veränderungen in ihren Ämtern bestätigt wurden. Wenn heuer im zweiten Jahr das Stück Keryhof aufgeführt wird, dann stehen davor weitreichende Sanierungen an der Tribüne an, die nicht nur hohe Kosten verursachen erden, sondern auch Arbeitseinsätze erforderlich machen. In seinem Amt als erster Vorsitzender wurde Walter Kolbeck bestätigt. Wiedergewählt als zweiter Vorsitzender wurde Leo Knabe und auch der Kassenführerin Evi Maurer wurde das volle Vertrauen ausgesprochen. Zum ersten Schriftführer wurde in der Versammlung Ernst Martin gewählt. Erstmals wurde auch ein zweiter Schriftführer gewählt, dieses Amt wird Ursula von Massow ausüben. Gewählt wurden auch wieder Gabi Hofner und Heinz Winklmüller als Kassenprüfer, die Ausschussmitglieder Evi Bablick, Josef Brey, Franz Amberger, Toni Fischer, Elisabeth Jeter, Toni Jeter, Gerd Gollek, Wolfgang Reimer, Markus Hofmann, Matthias Schulte, Max Weiß, Heinz Winklmüller und Kathrin Altmann.

Juni 2011 | LiBu-Radltour, die endlich vollendete


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Was lange währt, wird endlich gut: Am Vatertag holte eine Radlertruppe des Lichtenegger Bundes die im Jubiläumsjahr 2006 wegen eines Platzregens ausgefallene Etappe von Neuhaus nach Bad Kötzting nach. Fünf Jahre später war es nun soweit: Die Tour wurde endlich vollendet. Libu-Vorsitzenden Walter Kolbeck begleiteten ein Dutzend Mitglieder bei der Radltour, die durch Stopps bei den befreundeten Theatervereinen in Neuhaus und Bad Kötzting und beim Kooperationspartner Hofmark-Bräu in Loifling nicht zur Kraftprobe für die zum Großteil ungeübten Radler wurde. In Neuhaus wurde man auf der Bühne der Burg von Vorsitzenden Sepp Kiesl und anderen Mitgliedern der Laienbühne Schorndorf um kurz nach 9 Uhr bereits mit einem Frühstück erwartet. Derart gestärkt, ging es auf die erste Etappe bis Loifling, begleitet von einigen der Neuhauser Spieler. Nach knapp 7 Kilometern gab es die erste Rast bei Bier und Weißwürsten im Hofmark Bräu in Loifling, spendiert vom Ehepaar Cording. Um 12 Uhr mittags ging es dann weiter über schweißtreibende Anhöhen und muskelschonende Abfahrten bis nach Bad Kötzting. So mancher bereute da das zweite Bier und den Nachschlag bei den Weißwürsten. Nach etwas über 30 km Fahrt wurden die wackeren Radler an ihrem Tagesziel am Ludwigsberg hoch über Bad Kötzting bereits erwartet: Beate Bauer und ihre Truppe der Festspielgemeinschaft hatten nicht nur Grillwürstl und Getränke, sondern auch Kaffee und Kuchen für die Gäste vorbereitet. Herzlichen Dank an unsere Freunde in Neuhaus und Bad Kötzting dafür. Fotos: Ursula von Massow





September 2010 | LiBu-Abschlussfest und Rollenbekanntgabe



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Bei Hofmarkbier und bayerischen Schmankerln nahm der Lichtenegger Bund mit vielen Gästen, darunter Landtagspressesprecherin Heidi Wolf, Vertreter der Brauerei Hofmark und dem Haus-Schnapslieferanten Gerhard Liebl am 24. September Abschied vom "Judas vom Woid". Nachdem Walter Kolbeck (Bild links) als Generalinspizient die abgelaufene Saison spitzzüngig und witzig aufs Korn genommen hatte, der Notz´sche Bayerwald etliche Lieder anstimmte, lüftete Regisseur und Autor Johannes Reitmeier (Bild rechts) das lange gehütete Geheimnis: Wer übernimmt 2011 welche Rollen beim neuen Stück Keryhof nach Karl May in einer Bearbeitung von Johannes Reitmeier? Reitmeier erzählte in kurzen Worten die Handlung im bayrisch-böhmischen Grenzgebiet, in deren Zentrum der Keryhof steht. Der Kerybauer, wegen seiner Spielleidenschaft Opfer einer Erpressung, wird immer missmutiger und grausamer und macht den Leuten am Keryhof das Leben schwer. Sein Erpresser Osec, ein böhmischer Grundbesitzer und sein Geldlieferant, nötigt den Kerybauern dazu, seine Schmugglertransporte über die Grenze zu organisieren. Um den Kerybauern noch enger an sich zu binden, soll dessen Tochter Gisela Osecs Sohn Stefan heiraten. Die Gisela aber ist ein patentes Frauenzimmer, auf das der im Hause Kery dienende Knecht Bertold schon lange ein Auge geworfen hat. Das Paar findet sich im Lauf des Stückes. Beim Kirchweihtanz, als die Vermählung Giselas mit Stefan Osec bekannt gegeben werden soll, kommt es zum Showdown und zur Katastrophe, aber auch zu einem glücklichen Ende. Fotos: Ursula von Massow