" /> " />>" /> Willkommen beim Lichtenegger Bund
Alle Vorstellungen des „Brandner Kaspar und das ewig’ Leben“ des Lichtenegger Bundes sind ausverkauft. Der Lichtenegger Bund ist überwältigt von der Nachfrage und bedankt sich für den großen Zuspruch.
Schirmherrnbitten 2019 mit Haindling
Die LiBu-Vorstandsmitglieder (von links) Alois Gruber, Leo Knabe, Walter Kolbeck, Eva Bablick und Eva Maurer mit Ulrike Böglmeier und Hans-Jürgen Buchner (4. und 5. v.li.). Foto: Reimer

„Sads scho do? Dann kemmt´s no eina”, begrüßt Hans-Jürgen Buchner freundlich die Besucher aus Rimbach und bittet sie ins Haus, das unter dem bekannte Kirchenensemble aus Wallfahrtskirche und Kreuzkirche liegt. Die Gruppe um Walter Kolbeck um bei „Haindling“ um die Übernahme der Schirmherrnschaft für die diesjährige Saison des „Brandner Kaspar und das ewig´ Lebn“ zu bitten. Natürlich kann man als Bittsteller nicht mit leeren Händen erscheinen: Für Hans-Jürgen Buchner hatte Walter Kolbeck einen gut gefüllten Geschenkkorb mit Spezialitäten aus dem Hause Liebl im Gepäck; für Ehefrau Ulrike Böglmüller überreichte er einem Blumenstrauß. Und dann wurde es ernst: Aus verschiedenen Titeln aus Haindlings Liedern hatte Kolbeck, Darsteller des Brandner Kasper, den Wunsch vorgetragen: „Ja freilich moch i des“, antwortete Buchner, der zur Premiere am 13. Juli kommen wird.
Mit ein paar Halben frischen Erl-Bräus, Spanferkerlsemmeln und Käsestangerl wurde die Abmachung besiegelt. Im Erdgeschoß des ehemaligen, 300 Jahren alten Wirthauses, das die beiden Ende der 1970 Jahre gekauft hatten, renovierten und im Erdgeschoß ihre Keramikwerkstatt einrichteten, spiegelte alles den Stil des Ehepaares. Vom irdenen Geschirr, Kunstgegenständen, ja sogar die Fensterbänke waren selbst gemacht. „Mit der Töpferei haben wir schon lange aufgehört, nur einen kleinen Ofen habe ich noch“, sagte Ulrike Böglmeier, die dann eine Führung durch den terrassenförmig angelegten Garten, den Hans-Jürgen Buchner und seine Frau mit viel Liebe zum Detail gestaltet haben, an. Von der Anhöhe aus, bot sich ein weiter Blick hinaus in den Gäuboden.
Wieder drinnen plauderte der Musiker aus seinem Leben. Er wirkt weitaus jünger: Die Haare nur ein kleines bisschen ergraut, schwarzes T-Shirt, schwarze Hose, die Füße stecken in Sneakers. Als das Bier ausgetrunken ist, bietet er einen Gang durchs Haus an: „Wenn´s wollts“. In den Räumen sind Musikinstrumente aus aller Welt versammelt und Hans-Jürgen Buchner kann aus wirklich jedem Töne entlocken und sie in seine Lieder einbauen. Dann geht´s ins Allerheiligste: Tür auf und da steht alles bereit: Trompeten, Klarinetten, Saxophone, eine Art Zither, Gongs aus Korea, verschiedene Xylophone, in der Mitte ein ganzes Ensemble Bonangs aus Bali und vieles mehr, kurz: Die ganze Welt klingt aus Haindling. Die Lieder schreibt Buchner alleine und nimmt sie auf in seinem Studio auf. Die Band tritt nur zu den Konzerten zusammen, wie zur seiner Sommertournee, die am 23. Mai startet. Zusätzlich schreibt er noch an der Vertonung einen Stummfilms anlässlich des 100. Geburtstag der Bavaria Film in Geiselgasteig. Viel zu tun. Aber schön, dass „Haindling“ Zeit findet, am 13. Juli mit dem Lichtenegger Bund die Premiere des Brandner Kaspers zu feiern.

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